Pressemitteilung

VRG lässt die Sonne rein

Oldenburger IT-Unternehmen reduziert mit Sonnenstrom CO2-Emissionen um Zehntausende Kilo

Oldenburg // 08. April 2021 // Was haben IT und Sonne gemeinsam? Bei der VRG Unternehmensgruppe in Oldenburg trifft beides auf dem Dach in der neuen Photovoltaik-Anlage zusammen, die jetzt ans Netz geht. Steht in den Büros zukunftsweisende Software im Mittelpunkt, sorgt außen die Initative von Geschäftsführer Sönke Vaihinger nun nachhaltig dafür, den externen Stromverbrauch, etwa für das eigene Rechenzentrum, erheblich zu senken. Es ist eine von vielen Initiativen, mit denen sich das auf Personal-Software und Lösungen für die Sozialwirtschaft sowie digitale Prozesse spezialisierte Unternehmen engagiert.

Jedes Mal, wenn VRG-Geschäftsführer Sönke Vaihiniger aus dem Fenster auf das Flachdach seines Unternehmens sah, dachte er das gleiche: „Die Fläche kann man doch besser nutzen!“ Die Statik-Analyse brachte Klarheit: Eine Photovoltaik-Anlage war möglich, Ausrichtung, Flächengröße und Ertrag stimmten auch. Zusammen mit den Facility Managern Marcel Heibült und Andreas Fastje holte er Angebote ein, und nach einer Grundsanierung des Daches im letzten Jahr fiel Ende Januar endlich der Startschuss für den Anlagenbau.

Jetzt geht die gesamte Anlage ans Netz: 307 Module mit einer Fläche von genau 512 m² werden 85.000 kWh Ökostrom pro Jahr erzeugen. „Damit gewinnen wir mehr als zwanzig Prozent unseres gesamten Energieverbrauchs selbst“, freut sich Sönke Vaihinger. Das ist nicht nur ein Kostenfaktor, sondern auch das gute Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun. „Um die 40.000 Kilogramm CO²-Emissionen können wir so vermeiden“, rechnet Marcel Heibült vor, und Andreas Fastje zieht einen beeindruckenden Vergleich: „Das sind etwa 390.000 Umzugskarton voller CO² – jedes Jahr!“

Die Photovoltaik-Anlage reiht sich ein in viele andere Umwelt-Initiativen der VRG, sei es der Bezug von „grünem Strom“, Bienenkästen auf einer Freifläche oder das Anlegen von insektenfreundlichen Blühwiesen hinter einigen Gebäuden im letzten Sommer. „Viele Ideen kommen aus den Reihen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich dann auch engagiert um die Umsetzung kümmern. Das unterstützen wir gern!“, so Vaihinger stolz.

Und wenn die Sonne nicht scheint? Neben dem „normalen“ Strom sorgt ein Notstromaggregat dafür, dass vor allem der Betrieb des Rechenzentrums in jedem Fall gesichert bleibt. „Alles können wir leider nicht auf alternative Energien umstellen“, fasst Sönke Vaihinger zusammen. „Aber wir möchten mit diesem Beispiel zeigen, dass es als Unternehmen immer eine Möglichkeit gibt, etwas für die Umwelt und die kommenden Generationen zu tun.“

Über 500 m2 für jede Menge Energie:  Facilitymanager Andreas Fastje, die Geschäftsführer Ole und Sönke Vaihinger sowie Facilitymanager Marcel Heibült (v.l.n.r.) auf dem Dach der VRG am Hauptsitz im Oldenburger Norden mit der neuen Photovoltaik-Anlage.

Bild in voller Auflösung